Büffeln für die richtige Entscheidung

Die Kampfrichter des Judoverband Sachsen haben lehrreiche Wochenenden hinter sich. Zuerst mussten die Bundes-A Kampfrichter an die Sportschule Lindow um ihr Wissen aufzufrischen. Unter Leitung der Bundeskampfrichterkommission wurden die aktuellen Regelinterpretationen vermittelt.

Im Praxisteil konnte Sven Helbig durch seine humorvolle Art und sein Fachwissen überzeugen. Alle acht sächsischen Bundes-A Kampfrichter absolvierten den jährlichen Theorietest mit guten und sehr guten Ergebnissen, so dass sie für die nationalen Einsätze bereit sind.

Gleich eine Wochen später trafen sich 54 Bundes-B, Landes- und ein Teil der Bezirkskampfrichter des Sportbezirkes Leipzig zum Zentralen Kampfrichterseminar auf dem Rabenberg. Der Landeskampfrichterreferent Uwe Sladek eröffnete Freitag früh seinen ersten Lehrgang als „Chef“ und stellte einen straffen Zeitplan vor. Neben den obligatorischen Videoanalysen gab es zwei sehr interessante Praxisteile. Die Kampfrichterkommission freute sich über 6 Aspiranten für die Landeslizenz, welche ihre Theorie- und Videoprüfungen bestanden. Somit sind sie für die Praxisprüfung, zur LEM U18 und U21 in Bautzen zugelassen.

Das nun schon zur Tradition gewordene Volleyballturnier um den Pokal des Landeskampfrichterreferenten gewann der Sportbezirk Leipzig vor Chemnitz und Dresden.

Eine weitere sehr schöne Tradition fand am Abschlussabend statt. Die Kampfrichtergemeinschaft spendete wieder für das Kinderheim Tannenmühle im vogtländischen Erlbach. Gerhard Garand und Petra Stöckert schafften es im Laufe des Abends die Spendenbereitschaft der Teilnehmer anzustacheln, so dass am Ende 900,- € zusammenkamen. Dazu ein herzliches Dankeschön.

Am Sonntag stand dann fest, das Seminar war wieder eine voller Erfolg und die Kampfrichtergemeinschaft ist ein Stück weiter zusammengewachsen.

Ulrich Häßner

Vizepräsident

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