Danprüfer bilden sich weiter

Am 07./08. März fand im noch verschneiten Sportpark Rabenberg die diesjährige Fortbildung der Danprüfer des Judo-Verbandes Sachsen statt. Als Gäste konnten wir den Präsidenten des Thüringer Judoverbandes, Tino Berg und den Prüfungsreferenten, Volkmar Schaller begrüßen.

Unter Leitung von Norbert Fahrig wurden die Kernpunkte der Danprüfungsordnung besprochen. Die umfangreiche Analyse der einzelnen Prüfungspunkte einschließlich deren Bewertung gab Aufschluss, wo die Knackpunkte lagen. Erfreulich konnte konstatiert werden, dass von den 31 Teilnehmern an den zwei Danprüfungen im Jahr 2014 kein Sportler dabei war, der die Anforderungen nicht erfüllte. In den Prüfungsfächern Kata und Renraku-/ Kaeshi-waza müssen jedoch die Anstrengungen erhöht werden.

Im Laufe der Fortbildung beschäftigten sich die Danprüfer detailliert mit den Prüfungsfächern Spezialtechnik, Nage-no-kata, Renraku-/ Kaeshi-waza sowie mit allen Techniken der Nage-waza, die im Prüfungsprogramm des DJB im Rahmen der Vorkenntnisse geprüft werden. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Selbstverteidigung. Es wurden die Anforderungen an das Thema SV als Wahlfach bei Danprüfungen besprochen und alle Teilnehmer konnten 3 Stunden die von Ulli Häßner ausgewählten und demonstrierten Beispiele selbst in der Praxis üben.

Das jährliche Treffen der Danprüfer ist nicht nur eine teambildende Maßnahme sondern vielmehr ein wichtiger Baustein, um die eigene Qualifikation voran zu treiben und somit einheitliche Bewertungsmaßstäbe im Sinne einer Qualitätssicherung bei Danprüfungen zu gewährleisten. Die Präsidenten des JVS und des TJV lobten sehr den Inhalt und die Durchführung der Fortbildung und sprachen sich für eine weitere Zusammenarbeit der Verbände im Lehr- und Prüfungswesen aus. Wir freuen uns schon alle auf die Fortbildung der Danprüferim nächsten Jahr in Thüringen.

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