Selbstverteidigungsworkshop in Zwickau

Erstmalig fand dieser Lehrgang nach drei erfolgreichen Veranstaltungen, statt am Jahresanfang in Riesa, diesmal Mitte Juni in Zwickau statt. Die Gastgeber vom ESV Zwickau haben durch ihre sorgfältig und überlegt geplante Veranstaltung ebenfalls überzeugt. Danke für die gute Organisation. Offensichtlich war aber der späte Termin im Juni für viele Sportler schwieriger zu realisieren.

Ungefähr 30 Kampfsportler waren motiviert und pünktlich zur Stelle, als 09.00 Uhr das Training mit einem lockeren Ballspiel als Erwärmung startete. Nach kurzen Erläuterungen von Ulrich Häßner begann dann das eigentliche Programm, welches die Selbstverteidigungstechniken anhand des Prüfungsblocks für den I. Dan beinhaltete. Geübt wurden effektive Wurftechniken zur Selbstverteidigung, Übergänge Stand-Boden, Atemi-Waza und Verteidigungen gegen Umklammerungen. Auch das Bodenprogramm inklusive der Übung von Nervendrucktechniken brachte die Teilnehmer zum Schwitzen.

Wie immer geht bei Ulrich Häßner aber Sorgfalt und die korrekte Anwendung der Techniken über Schnelligkeit und Vielfalt. Immer wieder kam er auf die Grundprinzipien der Techniken zurück und demonstrierte warum manche Verteidigung klappt und andere eben nicht. Diese Gewissenhaftigkeit ohne jede Arroganz ermöglicht es, solche Lehrgänge zum Erfolg für alle teilnehmenden Kampfsportler zu machen. Die wichtigste Voraussetzung seitens der Teilnehmer dafür ist engagiertes Mitmachen und wiederholtes üben, auch wenn es mit zunehmender Trainingsdauer immer schwerer fällt.

Die humorvolle Art, die Situationskomik und Ironie von Ulrich Häßner erleichtern das Training und gelegentliche Ertragen von Schmerzen ungemein. Außerdem waren doch alle etwas schadensfroh, wenn wieder einmal ein anderer Sportler durch reflexartige Zuckungen zeigte, dass eine Technik funktionierte.

Als Fazit kann wieder auf eine erfolgreiche Veranstaltung des Judoverbandes Sachsen verwiesen werden. Vielen Dank an den Dozenten Ulrich Häßner, die Gastgeber vom ESV Lok Zwickau sowie an den Organisator Norbert Fahrig.

Autor: Tassilo Heinze

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