Sparkassen-Landesjugendspiele 2015 im Judo erfolgreich durchgeführt

Vom 4. bis 5. Juli fanden im Sportcenter Markranstädt die Sparkassen-Landesjugendspiele 2015 in der Sportart Judo statt. Der Landessportbund Sachsen (LSB) veranstaltet aller zwei Jahre die Landesjugendspiele in den Sommersportarten an einem zentralen Ort in Sachsen. Dieses Jahr war Leipzig wieder an der Reihe. Aufgrund der Wetterlage sind einige Wettkämpfe in anderen Sportarten kurzfristig abgesagt worden. Trotz der tropischen Hitze an diesem Wochenende wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Judo ein bestens organisierter Wettkampf geboten. Die Jugendleitung des Judo-Verbandes Sachsen (JVS) bedankt sich hierbei ausdrücklich beim Ausrichter PSV Leipzig und dem Stadtfachverband Judo Leipzig, deren Organisationsteam engagiert die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahme vollzogen hat.

Am Samstag, den 4. Juli, wurde mit den männlichen Startern der Wettkampf eingeläutet, der in diesem Jahr für den Altersbereich U14 mit drei Jahrgängen landesoffen ausgeschrieben wurde. Knapp 140 Starter folgten bei hohen Temperaturen dennoch der Einladung, sich in Markranstädt messen zu wollen. Bei den weiblichen Starterinnen hätten wir uns sicherlich noch ein größeres Teilnehmerfeld gewünscht. Letztlich sind ca. 75 Starterinnen am Sonntag zu den Landesjugendspielen angereist. Für alle Teilnehmenden gab es natürlich das diesjährige, rote Landesjugendspiele-Shirt, wodurch sich die Halle auch sehr schnell sichtlich rot färbte.

Lutz Pitsch, Vizepräsident des DJB und Schatzmeister des JVS, begrüßte am Samstag alle Anwesenden und hob noch einmal die Bedeutsamkeit der Landesjugendspiele als Höhepunktveranstaltung hervor. Ulrich Häßner, Vizepräsident des JVS, überbrachte am Sonntag die besten Grüße und Wünsche für einen erfolgreichen und abschließenden Wettkampftag. Zudem erläuterte Thomas Buchmann, stellv. Jugendleiter im JVS, zu Beginn, dass aufgrund der Wetterlage eine Verkürzung der Wettkampfzeit von 3 Minuten auf 2 Minuten für beide Tage gemeinsam beschlossen wurde, da das Wohl der Teilnehmenden in jedem Falle Vorrang hat.

Die Sportlerinnen und Sportler konnten an beiden Tagen zur Eröffnung einen HipHop-Auftritt von „Underground13“ der Tanzgruppen Eilenburg miterleben und sehen, wie auch Nachwuchsarbeit in anderen Sportarten betrieben wird. Im Nachgang sorgte Simon Yacoub als “Überraschungsgast” für eine ausreichende und judospezifische Erwärmung mit den Teilnehmenden und stand danach für das eine oder andere Foto und Autogramm noch zur Verfügung, was die Kinder auch gern nutzten. Simon geht für Palästina ins Rennen, um sich möglichst für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und danken ihm, dass er sich die Zeit genommen hat, bei den Landesjugendspielen vorbeizuschauen!

Bei den Kämpfen an beiden Tagen wurde deutlich, dass wenig Ne-Waza aktiv erkennbar war. Die meisten Kämpfe wurde direkt in Stand entschieden oder im direkten Übergang in die Festhalte. Gerade Bodentechniken sind daher auch im Training stärker zu forcieren. Am Ende konnten die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler sich die begehrten Medaillen der Landesjugendspiele erkämpfen. Zur Siegerehrung am Samstag war auch Dietmar Görsch, Vorsitzender der Sportjugend Sachsen und LSB-Vorstandsmitglied, mit vor Ort. Er war sehr erfreut darüber, dass so viele junge Sportfreunde den Weg zum Judo finden.

Insgesamt kann der JVS auf einen sehr guten und im Sinne der Sportler ohne zeitliche Verzögerungen durchgeführten Wettkampf zurückblicken. In zwei Jahren finden dann wieder die nächsten Landesjugendspiele im Chemnitzer Raum statt.

Download der Wettkampflisten:

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