JVS-Kader U18 MU21 schwitzt auf dem Rabenberg

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Team FichtelbergEs ging mal wieder auf den Rabenberg. Der erste Tag wurde unter dem Motto “Aktivierung” gestaltet, dass heißt die Wanderung auf den Rabenberg stand bevor. Diese sollte sich im Nachhinein als eine der einfacheren Einheiten herauskristallisieren. Als der Berg bestiegen war, rief die erste vieler leckerer Mahlzeiten. Dann kam es zur letzten organisatorischen Sache, nämlich die Zimmerverteilung. Der Tag Schritt voran und die Trainer waren heiß, die erste Judoeinheit durchzuführen, jedoch mussten erst die Matten ausgelegt werden. Dies geschah gewohnt schnell und sauber. Nun kam das berüchtigte Bodenturnier, wo der langzeitverletzte Emil-Johann Hennebach seine erste Einheit seit April auf der Matte vollbrachte. Doch die Konkurrenz war groß wie der diesjährige Deutsche Meister schnell feststellen musste. Emil wurde Letzter in der Mädchengruppe. Der erste Tag war geschafft. Der Folgende mit dem berüchtigten Sprung ins kalte Wasser – Schwimmen – stand auf dem Plan. Das auch geschafft, ging es zum hochverdienten Frühstück, wo zum ersten Mal die Begegnung Judokas und Porschemitarbeiter seinen Lauf nahm. Es sollte nach dem genüsslichen Mahl das bis dato Schlimmste auf dem Trainingsplan stehen: der Rabenberglauf. Doch auch diese Einheit war schneller geschafft als gedacht. Der Dienstag nahm seinen Lauf. Es wurde noch ein Randori am Abend durchgeführt und die Sauna rief am

Abend. Der nächste Tag begann nicht mit schwimmen, sondern mit Frühstück. Nach diesem durfte Jahrgang 99 und jünger sich Fahrräder aussuchen. Danach die Älteren. Es ging zur Fahrradtour auf den Fichtelberg. Diese dauerte ungefähr 3-4 Stunden und dann war der Aufstieg auf den Fichtelberg geschafft. Oben angekommen, mussten alle Jungs den Weg ins Tal angehen. Die bis dato schlimmste Einheit sollte getoppt werden. Unten angekommen, waren die Blicke der Sportler verschieden. Die einen wussten schon was kommt, die anderen kennen es aus Geschichten oder Legenden, die anderen standen einfach da und lauschten dem Trainer. Es ging den Fichtelberg hoch. Aber nicht mit der Seilbahn, sondern zu Fuß und mit dem Rad an der Hand beziehungsweise auf dem Rücken. Dies geschafft (nach circa einer Stunde purem Schweiß und Willen), gab es oben eine Erfrischung, natürlich alkoholfrei. Es folgte für den Tag nur noch der Weg zurück und das Abendessen, sowie zwei Saunagänge. Baldig nahte der letzte vollständige Tag auf dem Rabenberg. Dieser begann wie gewohnt mit schwimmen. Schon bei dieser Einheit fehlten ein paar Sportler verletzungsbedingt oder die durch Krankheiten aus dem Verkehr gezogen wurden. Später kam es zur letzten Einheit an der frischen Luft, die sich die Sportler anders vorstellten als sie dann kam. Anstatt der an Intensität gedrosselten Waldspiele, wurden fünf Bergläufe durchgezogen. Kommend dann auch die letzte Judoeinheit für die Woche. Diese stand unter der Überschrift Judo/Ringen. Hier wurde in jeder Runde eine andere Ausgangslage für Uke und für Tori am Beginn dieser angesagt. Als Beispiel: einer mit Jacke und einer ohne. Darauf folgte nur noch ein Spiel und dann war es schon fast geschafft. Freitag früh die vermeintlich letzte Einheit – nochmals schwimmen. Danach ging es darum, die Zimmer ordentlich zu hinterlassen. Auch die Pfandpiraten machten ihre Runden… 

Als jeder fertig war, ging es zum letzten Mahl. Dies (schnell) eingenommen, folgte nur noch der Marsch zum Bahnhof nach Breitenbrunn und das Trainingslager war geschafft. Es wurde zudem an jedem Tag 1 1/2 Stunden Schule gemacht. 

Als Resümee für die Woche: 

In Punkto Technik:

Uchi-Komis

Randori: 

Ne-Waza: 1 1/2 Stunden Bodenturnier

Tachi-Waza: 20 Runden

Ausdauer:

Mountainbiketour zum Fichtelberg

Fahrrad schwarze Piste hochschieben

Rabenberglauf (zum Teil doppelter)

Bergwandern (2 Stunden)

5 Bergläufe à 700 m mit 60-70 Höhenmetern

45 min Spiel 

Und 3 mal ca. 40 min schwimmen

Kraft:

30 min Uchi-Komis als Intervalltraining

30 min Partnerübungen

Es wurde zudem, bei den meisten zumindest, der innere Schweinehund besiegt und man hat ordentlich Körner gesammelt für die kommenden Aufgaben. Zudem geht der Preis für die spektakulärste Fahrrad-Landung an Celine Müller. Für weitere Details einfach selber fragen. 

Ich persönlich habe das Trainingslager auch absolviert und kann eigenen Stolzes sagen, ich habe es geschafft und freue mich auf das nächste Mal. Erfreulich: Unsere Trainer Frau Wollert und Herr Schulze haben fast alle Trainings mittrainiert. 

Jurek Gragert

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