Unser Judo-Feriencamp 2018 – Tag 5

Och Nein, unser letzter Tag! Die Zeit verging wieder viel zu schnell. Gern hätten einige verlängert, wären gar nicht nach Hause gefahren oder haben sich schon für das nächste Camp angemeldet. Aber alles hat einmal ein Ende. Als wir morgens so über den Beachvolleyballplatz schauten, der zum Frühstücksraum führt, so schlürfte es müde über den Platz. Jaaaa, die „Kleinen“ waren tatsächlich geschafft von der Woche und vor allem von der letzten Nacht, denn da fand unsere Nachtwanderung statt. ABER- es gab ja auch Kinder, die einfach tief und fest geschlafen hatten und …..früh um 5 Uhr (!!!) zum Leidwesen von Anna-Maria, Peter und Micha quietschvergnügt fröhlich pfeifend über den Zeltplatz hüpften, Fange spielten und so gar nicht daran dachten, daß da ja noch irgendjemand schlafen könnte. Doch die Rache von Anna sollte folgen.

Geweckt wurde heute um 7.30 Uhr und dann gings auch gleich zum Aufräumen und Packen. Es folgte das letzte gemeinsame Frühstück und dann gings ab zum Baden ins nahegelegene Bilzbad. Ein Wellenbad mit viel Grünfläche und Platz für unsere quirligen Kinder. Vor Ort wurde bei hitzigen Temperaturen geplanscht, geschwommen, die Trainer nassgespritzt usw. Wir hatten uns am Abend zuvor auch überlegt, das Abschlußprogramm in das Bad zu verlegen.

Wir waren richtig schwer überrascht, was uns da die Kinder boten: Ob technisch ausgefeilte Pyramide oder Radschlag in Formation, ob Witze am laufenden Bande oder eine „lebendige Trommel mit Tanz“. Die Kinder waren überaus kreativ und wir hatten viel Spaß. Die Krönung aber war das Feriencamp-Gedicht, das von Theo, Arthur, John, Marc und Ben vorgetragen wurde:

Das Feriencamp verging im Flug

Das Feriencamp verging im Flug,

deshalb habe wir gedacht,

schnell noch ein Gedicht gemacht.

Alle trugen was dazu bei

bis das Camp dann war vorbei.

Am Sonntag Nachmittag da kamen wir an

vollgepackt mit allem Drum und Dran.

Nachdem wir unsere Bungalows bezogen hatten,

gingen wir nicht auf die Matten, sondern fingen erstmal an zu zocken.

2 Experten waren dann noch da: der Erik und die Michelle.

Das Filzen und das Biken verging leider ganz schnell.

Dann war es aber schon gar nicht mehr hell.

Nachdem dies getan war grillten wir bis es spät war.

Am Montag haben wir gekocht und übten in der Halle!

Am Boden machten wir sehr viel und Spaß den hatten alle.

Das Essen was wir kochten war auf jeden Fall gesund,

wir aßen es und wurden trotzdem…..garn nicht kugelrund.

Am Dienstag schien  die Sonne, da waren wir alle voller Wonne.

Es war sehr heiß, da war sehr viel Schweiß.

Wir liefen durch die Stadt,

danach waren wir alle platt.

Am 4. Tag des Feriencamps, die Zeit verging schon schnell.

Am Morgen war es schon früh hell, wir waren früh wach,

und machten dann auch sehr viel Krach.

Das Frühstück das war sehr gesund

und es war lecker für den Mund.

Nach dem Frühstück gingen alle zum Training in die Judohalle.

Die Kyu-Prüfung war interessant und die Prüflinge waren angespannt.

Mit dem Mittagessen haben wir uns gestärkt

und haben unser Programm gemacht.

Wir lernten die Pfadfinder kennen

und in einem Spiel von ihnen mussten wir rennen.

Wir hackten Holz in der Gruppe

und aßen danach Suppe.

Wir fanden das Gedicht alle toll. Nun kam auch der Moment, in dem Anna sich an den frühen Vögeln des Camps rächte. Die Kinder, die früh morgens um 5 Uhr umherliefen und alle weckten, durften nun vor versammelter Mannschaft das Kinderlied „Alle meine Entchen“ singen. Die Jungs nahmen es mit Humor und tanzten auch dazu. Dafür gab es kräftigen Applaus.

Am Mittag sollte es nun schon leider wieder zurück gehen ins Camp. Traditionell wurde wieder Currywurst frisch gekocht und es dauerte keine 10 Minuten und der Topf war leer. Schon bald hieß es „Aufwiedersehen“ und es wurden Nummern getauscht, gedrückt, gewunken und ein Wiedersehen versprochen.

Es war eine schöne Zeit für uns Betreuer, die wir mit diesen Kindern verbringen durften. Wir haben in mancher Hinsicht neue Blickwinkel erhalten, haben für kurze Momente das Erwachsensein ablegen können und hatten viel Freude, den Kindern bei all ihrem Tun und Wirken zuzuschauen.

Ein besonders großes Dankeschön geht an Micha & Susi, Karsten, Anna-Maria und  Peter, die rund um die Uhr für das Camp zur Verfügung standen. Ein herzliches Dankeschön auch an den Judo-Verband Sachsen für die Unterstützung des diesjährigen Camps und den Mitgliedern des Yorokobi Radebeul e.V., die nicht nur im Vorfeld sondern auch immer im Hintergrund des Camps unterstützt haben. Dankeschön an Norbert Fahrig, der uns an seinem großen Judowissen teilhaben ließ und die Kinder prüfte.

Wir alle würden uns freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder sagen können: „August lädt wieder ein“.

 

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