Wichtige Weichenstellungen auf der Mitgliederversammlung des DJB

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Judobundes hat ein neues Präsidium gewählt und eine neue Satzung verabschiedet.

Am vergangenen Wochenende fand im brandenburgischen Potsdam die ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Judobundes statt. Mit der Verabschiedung einer neuen Satzung wurden auch Neuwahlen notwendig. Peter Frese kandidierte nicht erneut für ein Amt im Präsidium und wurde unter langanhaltendem Aplaus zum Ehrenpräsident des DJB ernannt. Zum neuen Präsident wurde Daniel Keller (Brandenburg) gewählt. Ihm zur Seite stehen künftig die Vizepräsidenten Egbert von Horn (Niedersachsen/Leistungssport), Andreas Kleegräfee (Nordrhein Westfalen/Verbandsentwicklung), Carl Eschenauer (Rheinland/Breitensport), Renate Goschin (Berlin/Medien und Marketing) und Thomas Schynol (Hamburg/Finanzen). Komplettiert wird das Präsidium durch Mareen Kräh (Athlethensprecherin) und Jugendleiterin Jane Hartmann.

Weiterhin fanden folgende Anträge die Mehrheit der DJB-Mitglieder:

– Bei allen DJB-Veranstaltungen hat die veränderte internationale Coachingregel Gültigkeit.
– Der Deutsche Jugendpokal wird ab 2020 ausschließlich in den Altersklassen U15 und U18 durchgeführt.
– Bei den Deutschen Meisterschaften Ü30 wird auf die Pflicht, DJB-Rückennummern zu tragen, verzichtet.
– In den Altersklassen U15, U18 und U21 wird bei offiziellen DJB-Veranstaltungen im Doppel-KO-System gekämpft.
– Die Finalrunde der Frauen-Bundesliga wird durch die zwei ersten Mannschaften der Bundesebenen Nord und Süd, insgesamt also vier Mannschaften, bestritten.

Die Kosten für die Wettkampflizenz wurden auf 16,00 Euro für die Neubeantragung und 12,00 Euro für die Verlängerung der Wettkampflizenz erhöht. Für die Mehreinnahmen aus der Wettkampflizenz wurde als Zweckbindung die finanzielle Unterstützung von Ausrichtern der DJB-Maßnahmen vereinbart.

Frank Nitzel
Präsident JVS.

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