Mitgliederversammlung des JVS in Dresden

Reges Interesse der sächsischen Vereine am Geschehen im JVS

Am vergangenen Samstag fand in der Mensa der Uni Dresden die Mitgliederversammlung des JVS statt. Coronabedingt war diese Veranstaltung vom Juni auf den Feiertag verlegt worden, sodass an diesem Tag nicht nur der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wurde, sondern auch auf 30 Jahre JVS zurückgeblickt werden konnte. Mit fast 90 Teilnehmern war die Beteiligung an der Veranstaltung sehr groß, was auf reges Interesse am Verbandsgeschehen schließen lässt.

Nach der Eröffnung durch den Präsidenten des JVS, Frank Nitzel, wurden verdienstvolle Mitglieder des Verbandes für ihre hervorragenden Leistungen und Verdienste um den Judosport ausgezeichnet. Anschließend gab Frank Nitzel einen ausführlichen Bericht zum Geschehen im JVS und seinen Referaten. Er ging dabei auch auf Umstrukturierungen im JVS, die Geschehnisse im DJB, den Werdegang rund um den Bundesstützpunkt Leipzig und auf den Stand der einzelnen Referate und Bezirke des JVS ein. Er gab weiterhin einen Ausblick auf die kommenden Jahre und zeigte auch auf, dass die Anstrengungen zur Wiedererlangung des Bundesstützpunktstatus´ sehr groß sein müssen und dass die Hürde dazu sehr hoch ist. Anschließend gab der leitende Landestrainer Udo Quellmalz eine kurze und dennoch intensive und deutliche Einschätzung zum Stand des JVS in Sachen (Nachwuchs-) Leistungssport. Nach einer kurzen Aussprache zum Bericht wurde ein Antrag zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um sieben Euro pro Jahr intensiv diskutiert. Schatzmeister Lutz Pitsch stellte nochmals klar, dass diese Erhöhung ausdrücklich zur Unterstützung der Aktiven, der ehrenamtlich Tätigen, für die Jugend und den Breitensport vorgesehen sei. Es ginge keinesfalls darum, den Leistungssport zu unterstützen. Letztlich wurde der Antrag mit großer Mehrheit befürwortet. Somit wird zwar ab dem 1.1.2021 die Jahressichtmarke 25€ kosten, im Gegenzug sollen dann aber auch bereits erste Entscheidungen getroffen sein, wie die Mehreinnahmen die Vereine und Funktionäre entlasten können. Entscheidungen hierzu sollen in der Hauptausschusssitzung des JVS am 21. November diesen Jahres getroffen werden.

Die Mitgliederversammlung des JVS endete nach drei intensiven Stunden und nachfolgenden Gesprächen mit dem Wunsch des Präsidenten, auch zukünftig eine so deutliches Interesse am Verbandsgeschehen seitens der Vereine zu spüren.

Frank Nitzel, Präsident des JVS.

Teilen