Ein Tag als Maskottchen auf dem Rabenberg – Teil 1

Nach den drei spaßigen und anstrengenden Judosofaries mit meinem Kumpel Yoko hieß es dieses Mal den Judoverband Sachsen als Maskottchen bei der Jugendakademie auf dem Rabenberg zu unterstützen.

Zunächst stand der Check-in an der Rezeption an. Wie schon 100 Mal vorher begrüßten die Mitarbeiter des Sportpark Rabenberg mich wie gewohnt sehr freundlich.

Nachdem ich meine Maskottchen-Luxus-Suite bezogen hatte, lauschte ich einem spannenden Vortrag von Frau Dr. Breuer (TU Chemnitz) zur Partizipationsmöglichkeit bei Bewegung, Spiel und Sport. Das wollte ich dann auch gleich ausprobieren und traf meine Sportfreunde vom Judoverband Sachsen um gleich meine Hilfe anzubieten.

Mitten auf der Sportmesse konnte ich sogar unsere Kinder- und Jugendschutzbeauftrage Mandy werfen. Ich war zwar lange nicht hier, aber ich kann es noch. Und das zeigte ich auch gleich vielen kleine Judoka, die von mir höchstpersönlich den O-Goshi gezeigt bekamen. Was für ein Spaß.

Nach dem schönen Abend, war auch heute für mich 22 Uhr Nachtruhe. Endlich konnte ich nun mein ersehntes Bett in Beschlag nehmen. Gute Nacht, Freunde.

Und Guten Morgen. Das war eine kurze Nacht, aber superbequem und mit einem fröhlichen Weckerklingeln und den ersten Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzelten war ich blitzschnell wach.

Und ab ins Bad, mit bester Laune, Handtuch, Zahnbürste und Waschlappen.

Schnell die Ohren waschen und Füße nicht vergessen, sowie das Zähne putzen. Zack, sauber.

Jetzt aber, ich bin spät dran und noch keine Sachen an.

Den Kimono schnell übergezogen und den Gürtel drum; perfekter Knoten.

Zum Glück sind die Gänge groß genug für mich, aber echt lang und so viele Türen.

Mit dem Fahrstuhl geht es natürlich schneller. Die Arbeit als Maskottchen macht hungrig und das Essen kann nicht so lange warten, ich will ja noch weiter zum Workshop beim Sportjugendtag.

 

 

Kennt ihr schon das Buffett auf dem Rabenberg? Da kann ich mich jedesmal nicht entscheiden, ob ich erst den leckeren Obstsalat esse oder lieber den Kirschjoghurt. Brötchen mit Käse oder Müsli mit ganz viel Körnern drin. Oder was Warmes früh, Rührei zum Beispiel. Und nebenbei muss ich immer toll aussehen, weil alle Fotos von mir machen. Jetzt hab ich noch mehr Hunger.

Los jetzt, auf an den Kirschjoghurt, der ist superlecker, hmmm. Gibt’s hier auch Schüsseln in meiner Größe?

Jetzt bin ich satt und mache mich auf den Weg zum Workshop; Maskottchen werden da gebraucht. Und es geht immer vorbei an den beiden alten Judoka. Die stehen schon sehr lange hier. Aber ich bewundere sie immer wieder. Und der Wurf, der ist toll, den kennt fast jedes Kind.

Nochmal kurz Maskottchendaumentraining, damit ich auf allen Fotos eine „gute Figur“ mache. Und dann gehe ich den Wegweisern der Sportjugend einfach hinterher.

Geschafft, ich hab mir ne Pause verdient. Die neue Schaukel hat die Belastungsprobe bestanden. Gewichtsklasse ERROR kg hält die locker aus. Huiii, das macht Spaß.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Fahrstühle liebe? Hier drücken, dann warte ich kurz und bin schnell oben. Tolle Erfindung. Ist ja fast wie ein Judowurf – nur andersrum. Hier drücken und schnell ist der Gegner unten.

Herzlich willkommen in meinem Lieblingsglasraum. Die Sportlerklause; ja da mach ich Pause.

Nach der Anstrengung draußen … erfrischt mich ein isotonisches Kaltgetränk am besten… Oh was, es ist noch geschlossen?

In einer Stunde ist erst geöffnet. Dann gehe ich bis dahin noch ein Runde auf die Judomatte. Da sind noch ein paar Leute, die meine Motivation brauchen und meine super Judowürfe gezeigt bekommen wollen.

Bis zum nächsten Mal beim #JudoInSachsen, dann sehen wir uns wieder und ich nehme euch auch wieder mit.

Text und Bilder: Marcel Frohberg

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