Offene Matte in Rammenau mit Frederik und August, dem Mattenfeger

Huhu, na hast du mich schon vermisst? Ich war schon wieder unterwegs. Gemeinsam mit unserem Landestrainer Frederik (der mit dem schwarzen Gürtel auf dem Foto) folgte ich der Einladung zur Offenen Matte am letzten Septemberfreitag nach Rammenau.

Warst du auch schon mal bei einer offenen Matte? Das ist echt cool, ganz viel Judo, jede Menge neuer Trainingspartner, tolle Techniken, viel Randori und neue Freunde und Bekanntschaften. Und ich durfte wieder mittendrin sein und lerne da jedes Mal irgendetwas Neues:

Frederik zeigte mir und den vielen Judoka ein paar Varianten von Würgetechniken und Aktionen im Griffkampf. Kumi-Kata hieß das, wenn ich genau zugehört habe. Ich durfte sogar sein Uke sein. Natürlich musste ich die Techniken auch gleich mit ausprobieren. Und es war gar nicht so leicht meinen Partner am Hals genauso zu erwischen, dass es sich richtig angefühlt hat und der Partner auch gleich die Würge bemerkt hat. Da gibt es ja auch so viele verschiedene Sachen, auf die ich aufpassen muss. Wo fasse ich an, wie drehe ich die Hand, wo muss ich mein Körper hinbewegen? Spaß hat es trotzdem gemacht; auch wenn es nicht beim ersten Mal geklappt hat. Ich bin ja sonst eher der „Festhalter“. Und Griffkampf, der zweite Teil, das kann ich gut. Beim Ziehen und Schieben über die Matte lohnt es sich, sehr große Füße zu haben, so wie ich. Da kann ich gut mithalten und mich sogar bei den großen Sportlern in der u18 ordentlich rangeln bei den vielen Übungen.

Am Ende haben wir natürlich auch den Judogeist verabschiedet und uns für das tolle Training bedankt. Rei. Extra für mich im Stehen, ich bin nicht so gut im Knien.

Nach unserer Verabschiedung ist das Training natürlich nicht vorbei. Während einige Judoka aus den Sportbezirken sich schon frisch geduscht auf den Heimweg machten, habe ich meinem Namenszusatz noch alle Ehre gemacht: August, „der Mattenfeger“. Und als dieser, höchstpersönlich, habe ich nach dem Trainingsende das Reinigen der Matte unterstützt. Fertig ist erst, wenn alles sauber ist; ich möchte auch beim nächsten Mal gern noch einen weißen Judogi haben. Schmutz ist nämlich der größte Feind (m)eines sauberen Anzugs.

So, jetzt glänzt alles wieder schön. Also Besen weg, Judogi aus und zusammengelegt in die Tasche, Trainer verabschieden, Tür abschließen, freundlich winken und ab nach Hause. Bis zum nächsten Training, bei dem ich dabei sein darf. Ich freue mich schon wie verrückt darauf. Ich bin so gespannt, wo es hingeht. Ich liebe Judo, das ist einfach der beste Sport der Welt.

Willst du mich auch mal bei euch begrüßen? Natürlich möchte ich gerne auch deinen Verein kennenlernen. Dazu kannst du einfach unserer Jugendleiterin Franzi oder bei unseren Referenten für Kinder- und Jugendsport Marcel Bescheid sagen, das sind meine Manager 😉

Bis bald, Hajime, dein August.

Text und Bilder: August

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