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Trainerfortbildung durch alle Lizenzstufen hinweg
In der Sportschule Werdau fand vom 1.11. bis 2.11.2025 eine Trainerfortbildung statt. Das vielseitige und runde Programm bildete dabei den kompletten Tätigkeitsrahmen von Trainern ab. Angefangen von Bewegungsspielen, über die aktualisierte Einteilung und Vermittlung von Techniken inklusive ihrer Einbindung in die individuellen Kampfkonzeptionen hin zur Digitalisierung der Vereinsarbeit wurde ein breites Spektrum von Themen stets interessant und lehrreich behandelt.
Nach der Begrüßung durch René Liesebach und der Klärung von organisatorischen Fragen ging es dann direkt zur ersten Praxiseinheit auf der Matte. Niklas Nietz demonstrierte hierbei verschiedenste Stellschrauben für die Erwärmung, um eine ideale Vorbereitung der Sportler und Sportlerinnen steuern zu können. Zudem konnten die Teilnehmer verschiedenste Kategorien von Erwärmungsspielen auch selbst erleben und auch wichtige und manchmal vernachlässigte Themen wie die Gruppenkohäsion und die Binnendifferenzierung innerhalb der Trainingsgruppen wurden in den Fokus gerückt.

Danach führte Lilo Barich die Teilnehmer durch die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung innerhalb des Judoverbands und beantwortete mit viel Ruhe und Verständnis die Fragen der Teilnehmer.
Im zweiten Praxisblock wurden von Frank Nitzel die Prinzipien der individuellen Kampfkonzeption dargestellt und mit vielen praktischen Beispielen der Weg zur Erstellung einer solchen für die einzelnen Sportler gezeigt. Hierbei ging Frank auf die verschiedensten Aspekte einer solchen Konzeption ein, von Überlegungen wie unterschiedlichen Kampfphasen über die Erarbeitung von taktischen Handlungen, vor- und nachbereitenden Techniken hin zur Entwicklung mit dem einzelnen Sportler. René Andreis führte die Teilnehmer im Anschluss daran durch die Kodokan-Nomenklatur und die Wurf- und Wirkprinzipien verschiedenster Stand- und Bodentechniken sowie ihre Vermittlung im Trainingsalltag.
Nach dem Abendessen klang der Tag dann mit Neuerungen aus den Verbänden und der Diskussion mit den Teilnehmern aus, deren Fragen und Anmerkungen von Frank Nitzel, René Andreis, René Liesebach und Dirk Hilbig geduldig aufgenommen und beantwortet wurden.

Am zweiten Tag hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, auf der Matte verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen, wie sich Techniken kompetenzorientiert vermitteln lassen. Dabei wurden sowohl übergeordnete Themen wie physiologische und psychologische Kompetenzen in unterschiedlichen Altersklassen behandelt, als auch zahlreiche Impulse für den Trainingsalltag vermittelt.
Den Abschluss des Lehrgangs bildete eine Präsentation von Claudia Pätzold zu den Judo-Werten sowie vielfältige Ideen, wie diese Werte Kindern in den Vereinen nähergebracht werden können.
Wir danken allen Referenten, Referentinnen und der Organisation von René Liesebach für eine rundum super gelungene Fortbildung, aus der sicher jeder Teilnehmer Impulse für die eigene Arbeit im Verein mitnehmen konnte.
Bild und Text: Jan Schilbach & Thomas Benkert ASV Oelsnitz Judo e.V.
