Erstes Wochenende der Trainer-C Ausbildung

Tag 1 – Auftakt, Austausch und viel Bewegung auf der Tatami

Der erste Tag der Trainer‑C‑Ausbildung startete mit einer herzlichen Eröffnung durch René Liesebach (Lehr- und Prüfungsreferent JVS). Die Aufteilung der Teilnehmer erfolgte an diesem Wochenende in Teams, deren Teamname an Judowerte geknüpft waren. So gab es z.b. das Team Respekt. Im anschließenden Partnergespräch tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Motivation aus, stellten sich gegenseitig vor und kamen schnell ins Gespräch – ganz im Sinne von Rei und respektvollem Miteinander.

Verschiedene Referenten führten danach in die zentralen Themen der Ausbildung ein:

- Zielsetzung und Struktur der Trainer‑C‑Lizenz

- Die vier Handlungsfelder im Trainingswesen

- Kinderschutz im Sport durch Referentin Amarah Grötsch (Kinderschutzkommission JVS)

Am späten Nachmittag ging es motiviert in den Praxisteil. 

Im Fokus standen der Aufbau einer Trainingseinheit und eine Junbi‑undō (Aufwärmübungen) mit Partnerübungen zu Koordination, räumlicher Wahrnehmung, Vertrauen, Achtsamkeit und Kontrolle. Die angehenden Trainer stellten anschließend die Gokyō no Waza (5 Hauptgruppen) vor. Danach wurden Ai‑yotsu (gleiche Auslage) und Kenka‑yotsu (entgegengesetzte Auslage) geübt, gefolgt von variablen Techniken abhängig von der Reaktion des Uke.

Der Abend klang bei einem wohlverdienten Essen aus, bevor die Lehrprobe im Detail vorgestellt wurde. In einer offenen Runde konnten alle ihre Erfahrungen aus den eigenen Trainingsgruppen einbringen.

Tag 2 – Recht, GKKZ und ein starker Abschluss

Nach einer intensiven Nachbesprechung am Vorabend holte uns der Wecker früh aus dem Bett. Ein ausgiebiges Frühstück sorgte für die nötige Energie, bevor René Liesebach den zweiten Tag eröffnete und uns an Rechtsausschuss - Olaf Busch übergab.

Das vermeintlich trockene Thema entpuppte sich als äußerst wichtig und spannend. Die 32 Teilnehmenden aus 18 Vereinen saugten die Inhalte förmlich auf. Olaf Busch wurde mit vielen interessanten Fragen gelöchert und hatte auf jede eine fundierte Antwort. Die Zeit verging so schnell, dass das Mittagessen fast in Vergessenheit geriet.

Spannend ging es dann in den Praxisteil mit dem Landestrainer der U18, Frederik Jäde.

Thema: GKKZ – Grundkampfkonzeption. Nach einer intensiven, GKKZ‑bezogenen Erwärmung wurden die enthaltenen Techniken in verschiedenen Varianten geübt und vertieft.

Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Feedbackrunde, in der beide Tage reflektiert wurden. Die Teilnehmer blicken motiviert nach vorn – Runde 2 in Dresden kann kommen!

Der Lehr-und Prüfreferent dankt herzlich allen mitwirkenden Referenten Amarah Grötsch, Dirk Hilbig (Schulsportreferent), Olaf Busch (Rechtsausschuss JVS) und Frederik Jäde sowie der Geschäftsstelle des JVS für die organisatorische Unterstützung!

Text und Bild: Team „Respekt“