JVS-Nachwuchsathletinnen und -athleten glänzen auf internationaler Bühne

Am vergangenen Wochenende fanden mit dem Internationalen Masters Bremen sowie dem Internationalen Thüringen Pokal in Bad Blankenburg die ersten großen internationalen Turniere der Saison für die Altersklassen U18 und U21 statt. Beide Veranstaltungen gelten als wichtige Standortbestimmungen auf dem Weg zu den Europa- und Weltmeisterschaften und waren entsprechend stark international besetzt.

Aus sächsischer Sicht verlief das Wochenende außergewöhnlich erfolgreich: Mit insgesamt vier Finalteilnahmen gelang das beste Abschneiden seit vielen Jahren – eine Bilanz, die die aktuell starke Entwicklung im Nachwuchsbereich eindrucksvoll unterstreicht.

Starke U18-Ergebnisse in Bremen

Bei den U18-Jungen in Bremen konnten die sächsischen Athleten nahtlos an die starken Leistungen der Deutschen Einzelmeisterschaften anknüpfen. Besonders überzeugend präsentierte sich Ali Gaffarli (JV Leipzig-Stahmeln) in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Der amtierende Deutsche Meister bestätigte seine Topform eindrucksvoll und sicherte sich gegen hochklassige internationale Konkurrenz die Goldmedaille.

Auch Hannes Schürer (Leipziger Sportlöwen) zeigte eine starke Leistung in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Mit souveränen Kämpfen erreichte er das Finale und gewann am Ende die Silbermedaille, wo er sich lediglich seinem Finalgegner geschlagen geben musste.

Weitere gute Platzierungen erzielten Till Wiesenberger (-81 kg) und Quentin Hanisch (-66 kg), die sich im starken Teilnehmerfeld behaupten konnten. Al-Hasan Gaffarli (JV Leipzig-Stahmeln) erkämpfte sich zudem einen beachtlichen 9. Platz.

U21 mit soliden Platzierungen

In der Altersklasse U21 zeigte sich ein gemischtes Bild. Bill Schweiger (Judoclub Leipzig) sowie Erik Heinemann (JC RBS 1991 Leipzig) konnten sich jeweils bis auf den 7. Platz vorkämpfen und sammelten wichtige internationale Wettkampferfahrung.

Nachwuchs sammelt Erfahrungen in Bad Blankenburg

Beim Internationalen Thüringen Pokal in Bad Blankenburg standen insbesondere bei den U18-Mädchen die Entwicklung und das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Viele der eingesetzten Athletinnen gehörten den jüngeren Jahrgängen an und nutzten das Turnier für ihre ersten internationalen Einsätze.

Zoe Krzyzaniak (PSV Kamenz) erreichte einen starken 7. Platz. Sie musste sich lediglich der späteren Vize-Deutschen Meisterin sowie einer starken Gegnerin aus England geschlagen geben.

Zwei Silbermedaillen in der U21 – starke internationale Konkurrenz

Ein besonderes Ausrufezeichen setzten die sächsischen Athletinnen in der U21:

Luna Semoud (Judoclub Leipzig) kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 57 kg bis ins Finale vor und gewann die Silbermedaille.
Auch Roza Agumava (JV Ippon Rodewisch) überzeugte in der Gewichtsklasse bis 52 kg und sicherte sich ebenfalls Silber.

Beide mussten sich lediglich starken Gegnerinnen aus Brasilien geschlagen geben und erzielten damit jeweils die besten deutschen Ergebnisse in ihren Gewichtsklassen.

Auch Laura Jurkutat konnte sich in ihrer Gewichtsklasse bis 63 kg einen guten 9. Platz sichern.

Wichtige Schritte Richtung internationale Höhepunkte

Mit ihren Leistungen haben Ali Gaffarli, Hannes Schürer, Luna Semoud und Roza Agumava einen wichtigen Schritt in Richtung Nominierung für die Europa- und Weltmeisterschaften gemacht.

Im Anschluss an die Wettkämpfe fanden an beiden Standorten internationale Trainingscamps statt, an denen zahlreiche sächsische Athleten teilnahmen. In intensiven Randori-Einheiten mit internationaler Spitzenkonkurrenz konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt und wichtige Impulse für die weitere Saison gesetzt werden.