An den beiden Lehrgangswochenenden im August beim Judo Holzhausen erlebten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm aus Theorie und Praxis, das die vielfältigen Aufgaben eines Sportassistenten im Judo anschaulich vermittelte.
Bereits am ersten Wochenende standen grundlegende Themen wie die Rolle des Sportassistenten, Trainingsprinzipien sowie Kinder- und Jugendschutz im Mittelpunkt. Besonders praxisnah waren die Einheiten zu Ukemi-waza(Falltechniken), Nage-waza (Wurftechniken) mit Olaf Schmidt und Ashi-waza (Fußtechniken). Neben methodischen Tipps für das Kindertraining konnten die Teilnehmenden wertvolle Impulse zur Fehlerkorrektur beim Technikneuerwerbstraining und zur Gestaltung von Budospielen sammeln. Ein weiterer Höhepunkt waren die Randori-Formen für die Technikanwendung mit Tommy Teichert, die neue Ansätze für das Vereinstraining eröffneten.
Am zweiten Wochenende setzten die Referenten weitere Schwerpunkte. Claudia Müller gab Einblicke in die Listenführung und Jugendsonderregelungen, während Martin Unger den Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern thematisierte. In den Praxiseinheiten standen unter anderem Sutemi-waza mit Würfen wie Sumi-gaeshi und Tomoe-nage, die Wurfgruppen Koshi-waza und Kata-waza mit Frederik Jäde sowie die Fachsystematik der Ne-waza unter der Leitung von Hendrik Schuster im Mittelpunkt.
Insgesamt boten die Lehrgangstage eine gelungene Mischung aus theoretischem Wissen, methodischen Hilfestellungen und intensiver Praxis auf der Matte – eine wertvolle Grundlage für die zukünftige Arbeit der Sportassistentinnen und Sportassistenten im Verein.
Ein herzlicher Dank gilt Hendrik Schuster als Hauptreferent, dem Verein Judo Holzhausen für die Gastfreundschaft sowie allen Referentinnen und Referenten, die diesen Lehrgang bereichert haben.
Bericht: Robert Wenzel
Fotos: Hendrik Schuster