Philipp Geisler vertritt JVS als Kampfrichter bei den Deutschen Meisterschaften

Neben den zahlreichen Athletinnen und Athleten sowie den Betreuerinnen und Betreuern unseres Verbandes war auch ein Kampfrichter bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Duisburg vertreten. Ich hatte die Ehre, unseren Verband dort als Kampfrichter zu repräsentieren.

Neben nationalen Meisterschaften durfte ich in den letzten Jahren auch bei internationalen European Cups in Antalya, Berlin, Graz, Skopje, Dubrovnik sowie bei den EUSA-Games in Lodz als Kampfrichter tätig sein. Solche Einsätze zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, die das Kampfrichterwesen im Judo bietet – von regionalen Veranstaltungen bis hin zu Wettkämpfen auf internationalem Niveau.

Gleichzeitig wird deutlich, dass dieser Weg Engagement, Geduld und Ausdauer erfordert. Die Entwicklung zum Kampfrichter auf nationaler und internationaler Ebene ist ein langfristiger Prozess. Regelmäßige Fortbildungen, zahlreiche Wettkampfeinsätze und die Bereitschaft, einen großen Teil der Freizeit in das Ehrenamt zu investieren, sind wichtige Voraussetzungen. Nicht selten bedeutet dies auch, auf andere Aktivitäten oder freie Wochenenden zu verzichten.

Gerade deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, für das Kampfrichterwesen zu werben. Die Tätigkeit bietet spannende Herausforderungen, persönliche Weiterentwicklung und die Möglichkeit, den Judosport aktiv mitzugestalten. Wer bereit ist, Zeit und Einsatz zu investieren, kann wertvolle Erfahrungen sammeln und Teil einer Gemeinschaft werden, die den Wettkampfbetrieb auf allen Ebenen ermöglicht.

Der Einsatz in Duisburg war für mich ein weiterer besonderer Höhepunkt meiner bisherigen Laufbahn als Kampfrichter. Gleichzeitig hat er einmal mehr gezeigt, dass Erfolge und Nominierungen auf diesem Weg das Ergebnis langfristigen Engagements, kontinuierlicher Weiterbildung und der Leidenschaft für unseren Sport sind. Ich freue mich darauf, auch künftig unseren Verband auf nationaler und internationaler Ebene vertreten zu dürfen.

Text: Philipp Geisler

Bilder: Mia Holz, Moritz Beck, EJU