Taiso-Aufbaukurs 2026 in Maintal

Am vergangenen Wochenende trafen sich in Maintal engagierte Judoka sowie Trainerinnen und Trainer zum Taiso-Aufbaukurs 2026. Ziel des Lehrgangs war es, Kenntnisse im Bereich Taiso zu vertiefen und neue Impulse für die Trainingsarbeit in den Vereinen zu gewinnen.

Auch Sachsen war vertreten: Normen Großer-Koch brachte sich als Referent aktiv in die inhaltliche Gestaltung ein, während Maik Beyer als Teilnehmer die Gelegenheit nutzte, sein Wissen weiter auszubauen.

Im Mittelpunkt des Wochenendes stand eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis. Behandelt wurden unter anderem Trainingslehre, Kursplanung und Zielgruppenarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewegungsformen Seiryoku zen’yō kokumin taiiku sowie Sōtai dosa – Jū shiki, die intensiv analysiert, geübt und gemeinsam ausgewertet wurden.

Ergänzt wurde das Programm durch Inhalte zu Beweglichkeit, Faszientraining, aktivem und passivem Dehnen sowie Atem- und Entspannungstechniken. Auch das sogenannte Bewegungssehen spielte eine wichtige Rolle, um Bewegungsabläufe gezielt zu analysieren und Fehler zu erkennen.

Zum Abschluss erarbeiteten die Teilnehmer in Gruppen praxisnahe Kurskonzepte für unterschiedliche Zielgruppen – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Breitensportlern, Wiedereinsteigern und Leistungssportlern. Die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse lieferte zahlreiche wertvolle Anregungen für die zukünftige Vereinsarbeit.

Der Taiso-Aufbaukurs in Maintal war damit nicht nur eine intensive fachliche Weiterbildung, sondern auch eine wichtige Plattform für Austausch, gemeinsames Lernen und neue Ideen im Judo.

Bild und Text: Maik Beyer

Taiso Bild (Quelle: DJB)