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Zwei Medaillen für den Judo-Verband Sachsen beim Prague Junior European Cup 2026
Mit starken Leistungen präsentierten sich die sächsischen Athletinnen beim Prague Junior European Cup 2026. Drei Sportlerinnen des Judo-Verbandes Sachsen gingen in der tschechischen Hauptstadt auf die Matte und konnten sich gegen ein hochklassig besetztes internationales Teilnehmerfeld behaupten. Am Ende standen eine Silber- und eine Bronzemedaille zu Buche – ein hervorragendes Ergebnis für den sächsischen Nachwuchs.
Bronze für Roza Agumava (-52 kg)
In der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm startete Roza Agumava mit einem souveränen Auftaktsieg gegen die Kanadierin T. Addyson in das Turnier. Im anschließenden Kampf musste sie sich der Ukrainerin M. Miroshnichenko geschlagen geben. Da diese sich bis ins Poolfinale durchkämpfte, erhielt Agumava die Chance, sich über die Trostrunde zurück ins Medaillenrennen zu kämpfen.
Diese Gelegenheit nutzte die Sächsin eindrucksvoll. Mit drei überzeugenden Siegen gegen die Ukrainerin S. Hrechka, die Aserbaidschanerin F. Mirazayeva und die Italienerin G. Bonzano kämpfte sie sich bis in den Bronzekampf vor und sicherte sich verdient die Bronzemedaille. Besonders die starke Aufholjagd in der Repechage unterstrich ihre mentale Stärke und ihren unbedingten Siegeswillen.

Starker Finaleinzug von Luna Semoud (-57 kg)
Für das sportliche Highlight aus sächsischer Sicht sorgte Luna Semoud in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Mit einer souveränen Vorstellung dominierte sie ihren Wettkampftag von Beginn an. Nach Siegen über die Tschechin M. Korcakova, die Kroatin M. Tucaj und die Kanadierin L. Gagnon setzte sie sich an die Spitze ihres Pools und zog in die Finalrunde ein.
Auch dort ließ Semoud nicht nach. Im Halbfinale bezwang sie die Brasilianerin L. Menezes und erreichte damit das Finale des European Cups. Erst dort wurde ihr Lauf nur von der Ukrainerin N. Momot gestoppt. Trotz der Finalniederlage durfte sich die Sächsin über einen hervorragenden zweiten Platz und damit die Silbermedaille freuen – ein weiterer Beleg ihrer starken Entwicklung auf internationaler Ebene.


Frühes Aus für Laura Jurkutat (-63 kg)
In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm ging Laura Jurkutat für den Judo-Verband Sachsen an den Start. Sie traf bereits in ihrem Auftaktkampf auf die Italienerin M. Cavaglia. Trotz eines engagierten Auftritts musste sie sich ihrer Gegnerin geschlagen geben und schied damit leider frühzeitig aus dem Turnier aus.
Erfolgreiches Wochenende in Prag
Mit Silber durch Luna Semoud und Bronze durch Roza Agumava kehren die sächsischen Judoka mit einem starken Ergebnis vom Prague Junior European Cup 2026 zurück. Für die beiden sind das die ersten Medaillen bei einem Europacup, welche sie sich beide super stark und souverän erkämpft haben. Die gezeigten Leistungen bestätigen die kontinuierliche Entwicklung der Athletinnen und zeigen, dass sie sich auch auf internationaler Ebene erfolgreich behaupten können. Auch wenn Laura Jurkutat ihr Potenzial dieses Mal nicht vollständig ausschöpfen konnte, sammelte sie wertvolle Erfahrungen für die kommenden Aufgaben.
Der Judo-Verband Sachsen gratuliert allen drei Athletinnen zu ihren Leistungen!
Bilder: EJU / privates Handyfoto
