Festival

Das JVS Judofestival 2022

Das Judo-Event des Judo-Verband Sachsen e.V. war das Judoevent in Sachsen im Jahr 2022.

Hier war für jeden Judoka etwas dabei. Du fandest Ausbildung, Fortbildung, Workshops, Konsultationen, Training und Versammlungen an einem Wochenende und an einem Ort.

Hier gehts zu den Impressionen:

  • Sportpark Rabenberg als Mekka des sächsischen Judosports

    Drei Tage lang war der Sportpark Rabenberg das Zentrum des sächsischen Judos. Zum ersten Mal seit der Gründung des Verbandes fand ein JVS-Festival statt, um Judobegeisterte zusammenzubringen und die Gemeinschaft zu (er)leben. Viel zu lange war dies aus Corona-Gründen nicht möglich gewesen. “Es war unser Ansinnen, nach den schwierigen Zeiten ein Zeichen zu setzen. Der JVS lebt! Mit dem Festival wollten wir motivieren, informieren und die Möglichkeit zum Austausch auf allen Ebenen bieten.” erläutert JVS-Präsident Frank Nitzel. Dass dieser Austausch sehr genossen wurde, zeigte sich aus den Reaktionen der Teilnehmer, die den Organisatoren mit viel Lob und Anerkennung entgegentraten. Nicht nur die Vielfalt an Angeboten auf der Matte oder im Seminarraum wurde rege in Anspruch genommen, sondern auch die Möglichkeit zum Austausch der Teilnehmer untereinander. Letzteres war mehr als notwendig, resümierten viele der Anwesenden, die die vielen Möglichkeiten zwischen den Einheiten und am Abend eifrig nutzten. Fröhliche Gesichter überall, so sollte es sein.
    Auch inhaltlich hatte das Festival einiges zu bieten. Bereits der Auftakt war mehr als gelungen. Kein Geringerer als Olympiasieger und Weltmeister Udo Quellmalz eröffnete das Festival mit einer schweißtreibenden und kurzweiligen Einheit auf der Matte, während sich nebenan im Seminarraum historisches ereignete: Ein Dutzend Sportfreunde hatten sich zusammengefunden, um einen Förderverein für das sächsische Judo zu gründen! Die Schirmherrschaft hierfür übernahm Annett Böhm. Auch im Anschluss wurden weitere Weichen gestellt, zum einen mit der Wahl der Sportbezirksleitung in Chemnitz, zum anderen mit der konstitutionierenden Sitzung der JVS-Kata-Kommission. Hendrik Schuster setzte die Praxisreihe auf der Matte fort und begeisterte die Teilnehmer. Das gemütliche Zusammensein nach dem Abendessen und der Austausch wurden wohlwollend angenommen, das Wiedersehen mit lange vermissten Freunden und Gleichgesinnten sehr genossen. Ein gelungener Abschluss des ersten Tages.
    Tag zwei brachte einen Marathon für die Teilnehmer, für die Referenten, aber auch für das stets gut gelaunte Organisationsteam um Heide Wollert, Lilo Barich sowie Uli und Petra Häßner. Morgendlicher Auftakt war beim freudbetonten Morgenrandori! Mit Lizenzerwerbs- und -verlängerungslehrgängen im Trainer- und Kampfrichterbereich, der Dankonsultation und der Jugendvollversammlung des JVS standen schwergewichtige Programmpunkte auf der Agenda. Bei letzterer wurde Franzi Andreis erneut zur Jugendleiterin gewählt, Nesrin Becker folgt auf Sebastian Pilz im Amt der stellvertretenden Jugendleiterin. Doch auch weitere Seminare und Lehrgänge zogen die Teilnehmer in ihren Bann. Norman Großer-Koch begeisterte bei Seminaren zur ersten Hilfe im Sport und zum Thema Taping, das international erfolgreiche Kata-Duo Arslan/Sessini lehrte eindrucksvoll Themen des Katabereiches. Auch Selbstverteidigung mit JVS-Vizepräsident Uli Häßner kann sehr viel Spaß machen (vorausgesetzt, man ist nicht gerade Ulis Uke). Der JVS-Kinderschutzbeauftragte Thomas Buchmann referierte zum Thema Kinderschutz und sexualisierte Gewalt im Sport und die Jugendleitung gab Tipps zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern im Sport und Anregungen zu kleinen Bewegungsspielen im Nachwuchsbereich. Auch zum neuen Graduierungssystem des DJB wurde ausführlich informiert.  Mit den Eindrücken eines langen Tages wurden auch am Samstagabend wieder viele Gespräche geführt und viel gelacht. So, wie es sich für ein Festival eben gehört.
    Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Mitgliederversammlung des JVS. Doch auch an diesem Tage ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, sich beim freudbetonten Morgenrandori mit Gleichgesinnten zu messen oder beim Praxisseminar zu den “Anwendungsaufgaben in der Danprüfung” zu schwitzen.
    Über das gesamte Wochenende hinweg absolvierte unser Landestrainer Freddi Jäde mit 40 Sportlerinnen und Sportlern des ältesten Jahrgangs U13 ein Trainingslager, zusätzlich unterstützte er in der Aus- und Fortbildung. “Ein Wahnsinnsprogramm!” stellte Frank Nitzel fest und dankte ihm und allen anderen Referenten des Festivals, der JVS-Geschäftsstelle und seinen Mitstreitern im Vorstand und Hauptausschuss auf der Mitgliederversammlung des JVS.
    Letztlich bleibt die Erinnerung an ein tolles Wochenende mit hervorragenden Referenten, besten Bedingungen, erstklassigem Wetter, begeisterten Teilnehmern und der Bitte derselben, ein solches Festival nun öfter zu veranstalten.

  • Mitglieder des JVS stellen die Weichen für die kommenden vier Jahre

    Als würdigen Abschluss eines tollen JVS-Judo-Festivals bezeichnete JVS-Präsident Frank Nitzel die Mitgliederversammlung des JVS am vergangenen Sonntag, den 8. Mai 2022.  42 Vereine waren der Einladung gefolgt und hatten ihre Vertreter in den Sportpark Rabenberg entsandt. Nach begrüßenden Worten durch den Präsidenten wurde mit einer Schweigeminute derer gedacht, die die Mitgliederversammlung nicht mehr miterleben durften. Stellvertretend wurden unser Ehrenmitglied Helmuth Müller, der ehemalige Sportwart des JVS Thilo Wolff, sowie Maik Binsch und Reinhard Mann genannt. In einem weiteren Tagesordnungspunkt konnten Sportler, Trainer und Funktionäre für ihre besonderen Leistungen um den sächsischen Judosport ausgezeichnet werden. 

    Claudia Damaris Müller, JSV Eilenburg  2.Dan

    Gunnar Wald, AC Taucha, 2.Dan

    Christian Felgentreff, Judo Holzhausen, 2.Dan

    Denis Herbst, AC Taucha, 3. Dan

    Ullrich Heuschkel, CPSV, 4. Dan

    Gerald Thumeyer, CPSC, 5. Dan

    Manfred Donath, GW Dresden, Ehrennadel Silber

    Mario Gädtke, CPSV, Ehrennadel Silber

    Anschließend hielt Präsident Frank Nitzel seinen Bericht. In einem längeren Vortrag ging er auf die Schwerpunkte der vergangenen vier Jahre ein und gab einen Ausblick auf die kommende Legislatur. Schwerpunkte waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den JVS, der Wegfall des Bundesstützpunktes in Leipzig und seine Folgen, sowie der Themenbereich Kinderschutz. Abschließend bedankte er sich bei allen Mitarbeitern der Geschäftsstelle, dem Vorstand, dem Hauptausschuss, allen Vereinsfunktionären, Trainern und Kampfrichtern. Er vergaß jedoch nicht, auch den Familien aller im JVS ehrenamtlich Tätigen zu danken. Ohne den Rückenhalt der Familien und das Verständnis für ehrenamtliches Engagement stünde der JVS nicht da, wo er jetzt steht. Ein besonderes Dankeschön richtete Frank Nitzel an seinen scheidenden Vizepräsidenten Ulrich Häßner. Durch Verpflichtungen in einem anderen Verband wird er nach 17 Jahren in verschiedenen Ämtern des JVS, unter anderem Landeskampfrichterreferent und Vizepräsident, aus dem Funktionärsbereich des JVS ausscheiden. Nach einem anschließenden, sehr emotionalen Bericht wurde Ulrich Häßner von der Mitgliederversammlung mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus verabschiedet. Danke Uli! 

    In der anschließenden Aussprache zu den Berichten wurden durch die Vereinsvertreter konstruktiv Fragen gestellt und Kritikpunkte geäußert. Unter anderem gab es Nachfragen zur Finanzierung der Eigenanteile im Nachwuchsleistungssport und den Fördermitteln des Landessportbundes. Hierzu konnte Schatzmeister Lutz Pitsch Auskunft geben.

    In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde die Neufassung der Satzung behandelt. Die wesentlichen Änderungen sind hierbei die Aufgabenbenennungen der Vizepräsidenten in “Talententwicklung” und “Verbandsentwicklung”, die Einarbeitung von Anti-Doping-Bestimmungen und Sanktionsregelungen, sowie die Möglichkeit, künftig Mitgliederversammlungen bei Bedarf auch virtuell abhalten zu können. Diese Neufassung der Satzung wurde anschließend einstimmig beschlossen.

    Nach der Entlastung des Vorstandes und des Hauptausschusses durch die Mitgliederversammlung wurden die Wahlämter des JVS neu gewählt. Frank Nitzel wurde als Präsident in seine dritte Amtszeit gewählt, ebenso wurden René Andreis (VP VEW) und Lutz Pitsch (Schatzmeister) wiedergewählt. Neu im Vorstand ist nun Falk Hofmann, er verantwortet künftig den Bereich Talententwicklung als Vizepräsident mit Leistungssportverantwortung. Komplettiert wird der Vorstand durch Franziska Andreis, sie wurde auf der Jugendvollversammlung des JVS am Vortag wiedergewählt. Der Hauptausschuss wird durch folgende Sportfreunde/innen komplettiert:

    Bernd Pissoke – Schulsportreferent

    René Liesebach – Lehr- und Prüfungsreferent

    Uwe Sladek – Landeskampfrichterreferent

    Uwe Drechsel – Erwachsenensportreferent/SBL Chemnitz*

    Marcel Frohberg – Kinder- und Jugendsportreferent

    Andreas Seifert – SBL Dresden*

    Sebastian Pilz – SBL Leipzig*

    Dr. Ingo Friedrich – Geschäftsführer*

    (*kein Wahlamt der Mitgliederversammlung)

    Zudem wurden Olaf Busch zum Rechtsausschussvorsitzenden und Gerhard Garand und Dr. Hans-Jürgen Ulbricht zu Kassenprüfern gewählt. Lilo Barich ist nun Ersatzkassenprüferin. 

    Somit wurde in einer sehr konstruktiven Versammlung die inhaltliche und personelle Ausrichtung des JVS für die kommenden vier Jahre vorgenommen. Abschließend bedankte sich Frank Nitzel bei allen Anwesenden und wünschte einen guten Nachhauseweg. Die nächste Mitgliederversammlung des JVS findet 2024 im Sportbezirk Leipzig statt. 

       

  • Abwechslung pur zum Judofestival

    Mal schnell zum Kata-Workshop bei den Vizeeuropameistern oder doch zur Einführung in die neue Wettkampfregel. Oder doch zum Bezirkskaderlehrgang U13 mit Annett Böhm und Fotoshooting mit dem Mattenaugust? Alles das bietet das Judofestival den Teilnehmern an diesem Wochenende. Eine volle Matte oder ein voller Seminarraum, egal wo man sich auf dem Rabenberg bewegt, ist der Eindruck von diesem Wochenende. Judo in seiner ganzen Vielfalt, Diskussionen, Fachsimpeln – das Zentrum des sächsischen Judo ist an diesem Wochenende auf dem Rabenberg.

     
  • Judofestival gestartet

    Volle Matte, volle Seminarräume und Judo in allen seinen Facetten. Das Judofestival ist erfolgreich gestartet.

    Trotz vielen Baustellen bei der Anreise, waren bereits am Freitag Nachmittag die ersten Einheiten gut besucht. Dazu kamen einige Versammlungen, so die Gründungssitzung eines Fördervereines und der Wahlversammlung des Sportbezirks Chemnitz.

    Am Samstag Morgen startete das Festival dann voll durch. Es laufen eine Trainerforbildung, ein Kampfrichterlehrgang, eine Dankonsultation, sowie viele Einheiten, in welche die Teilnehmer hineinschnuppern können.

    Anbei sind die ersten Eindrücke zusammengefasst.

 

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